Mikroimmuntherapie und BI(G)Med

Die Bioimmunogenmedizin ist eine Weiterentwicklung der Mikroimmuntherapie. Der Begründer, Dr. Glady (Colmar), entwickelt seit dem Jahr 2010 ständig neue Arzneimittel auf der Grundlage des aktuellen Standes der Grundlagenmedizin zur Immunologie und Immungenetik. Die BI(G)MED gehört zum Gebiet der theranostischen Nanomedizin. Theranostik beschreibt die offizielle Verbindung zwischen Therapie und Diagnose. Bei der Nanomedizin werden Wirkstoffe mithilfe von Nanotransportern (hier aus Zuckerstoffen homöopathisch hergestellte Globuli) dorthin gebracht, wo sie im Organismus aktiv sein sollen, um die Wirksamkeit zu vergrößern und Nebenwirkungen zu minimieren. Die BI(G)MED ist sowohl eine diagnostische wie auch eine therapeutische Methode. Sie versucht die immungenetischen Selbstregulationsmechanismen zu fördern und somit die Homöostatsebalance auf ihren verschiedenen genomsichen, proteonomischen und zellulären Levels zurück zu etablieren. Die geschieht mit 6 Regulationsebenen:

  1. genomische Regulation (Nukleinsäuren wie DNs, RNS..)
  2. immunogenetische Ragulation (transkriptionelle und epigenetische Faktoren, wie u.a. microRNAs)
  3. immunoproteinische Regulation (Zytokine, Membranrezeptoren, Wachstumsfaktoren)
  4. enzymatische Regulation, u.a. Proteine betreffend, die zum intranuklearen und -zytoplasmatischen Transport dienen
  5. metabolische Regulation (Hormone, Vitamin, Spurenelemente, Antioxidantien und Micronutrimente)
  6. neuropsychische Regulation (Moleküle und Pflanzenextrakte)

Es werden hierfür potenzierte immunologische Botenstoffe, mikro-RNA Bestandteile und Teile von Infektionserreger-DNA verwendet. Die nicht codierten RNS-Moleküle(mikro RNAs) sind für die RNA-Interferenz verantwortlich. Diese ist einer der wichtigsten heutzutage bekannten epigenetischen Vorgänge. Sie sind für  eine Transkriptionsrepression zuständig und damit verantwortlich für die Suppression der Genexpression. Mikro RNAs spielen eine wesentliche Rolle bei der Genregulation. Es gibt wahrscheinliche keine physiologische Funktion, die nicht auf irgendeine Art und Weise durch mikroRNAs reguliert wird.

Die Wirkungsmechanismen der BI(G)MED:

  1. Benutzung von verdünnten und dynamisierten immunkompetenten Molekülen
  2. Mikrodosierungen analog zu den physiologischen Zellkonzentrationen
  3. Modulation der Verdünnungen nach der der Regel der Umkehrung der Wirkung(->Arndt-Schulz- Gesetz)
  4. Einsatz auf verschiedenen Levels der gesamten Immunreaktionen, die zu mehreren Zeitpunkten in einem gleichartigen Werdegang involviert sind
  5. Molekularer Mimetismus den verschiedenen Signalisierungswegen folgend
  6. Regulation vom Gen bis zur Zelle
  7. Mobilisierung des Lymphsystems
  8. Permanente kontrolle der Wechselwirkungen zwischen dem Immunsystem und den wesentlichen Darmkomponenten

Um die Bi(G)Med erfolgreich einzusetzen braucht man eine sorgfältige biologische Diagnostik. Die Grunlagenuntersuchungen bilden hierbei die Lymphozytentypisierung und ein Serumproteinprofil. Hierbei erhalten wir einen Einblick in Ihr zelluläres Immunsystem und seine innere Dynamik.

Die Lymphocytentypisierung erlaubt,

  • die immunitäre Reaktionsfähigkeit auf globaler und selektiver Weise zu beobachten
  • die MHC-Wirksamkeit in Bezug auf die Präsentation diverser Antigene zu messen
  • den Zustand immunitärer Toleranz mittels Tregs einzuschätzen
  • die humoral vermittelte Immunität dank den B-Lymphocyten einzuschätzen
  • sowie das Potential direkter Zytotoxizität des Immunsystems im Zusammenhang mit NK-Zellen zu evaluieren.

Beim Serumproteinprofil werden bestimmte Proteine bestimmt. Dies erlaubt einen breiten Überblick über das humorale Immunsystem.

Diese beiden Tests können auf weitere Blutuntersuchungen hinweisend sein, wie z.B.

  • diverse Serologien
  • Nachweis diverser Autoantikörper oder Immunkomplexe
  • die Bestimmung des vollständigen HLA Komplexes
  • die Messung verschiedener Zellproliferationsmarker im Blut, Harn und Stuhl
  • die Erkennung von Allergenen

Derzeit stehen uns über 80 Präparate zur Behandlung von immunologischen und immungenetischen Erkrankungen zur Verfügung.

Die Arzneimittel der Bi(G)Med können bei Autoimmunerkrankungen, Allergien und metabolischen Erkrankungen, Krebserkrankungen, kardiovaskulären Erkrankungen und Infektionen angewendet werden.