Hämorrhoiden – Behandlung in Wiesbaden

Hämorrhoiden – Entstehung

Hämorrhoiden sind eine weit verbreitet Erkrankung. Nach dem 40. Lebensjahr leiden ca. 50% der Menschen aktuell an Hämorrhoiden oder haben schon einmal darunter gelitten.
Hämorrhoiden befinden sich im Übergangsbereich vom Mastdarm zum Enddarm und entstehen durch eine Erweiterung von Venen. In diesem Bereich finden sich sehr viele Gefäße, die die Muskulatur bei ihrem Ausscheidungsprozess des Stuhls unterstützen. Als häufige Ursache wird chronische Verstopfung angesehen. Die chronische Verstopfung wird durch folgende Faktoren gefördert:

  • Ballaststoffarme Ernährung
  • Zu geringer Flüssigkeitszufuhr
  • Sitzende Tätigkeiten
  • Übergewicht
  • Mangel an Bewegung
Am Anfang der Hämorrhoidenerkrankung sind häufig Anzeichen von Blut im Stuhl; aber auch Juckreiz, schleimige Ausscheidungen oder Nässe können auf Hämorrhoiden hinweisen.

Ein relativ sicheres Zeichen für die Diagnose Hämorrhoiden ist hellrotes Blut auf dem Stuhl. Bei dunkelrotem Blut im Stuhl liegt die Ursache häufig in höheren Darmabschnitten oder in anderen Körperbereichen.

Hämorrhoiden – Behandlung

Die Behandlung von Hämorrhoiden kann mit unterschiedlichen Maßnahmen erfolgen, in der Hauptsache ist die Behandlung abhängig vom Stadium der Erkrankung. Im Anfangsstadium der Hämorrhoidenerkrankung kann eine medikamentöse Behandlung mit Salben ausreichend sein, während im fortgeschrittenen Stadium meistens eine Verödungsbehandlung, eine Gummibandligatur oder wenn sie sehr fortgeschritten ist, ein operativer Eingriff notwendig wird.

Bei der Verödung wird eine Flüssigkeit in die Hämorrhoiden eingespritzt die zu einer Entzündungsreaktion führt und letztendlich die Gefäße schrumpfen lässt.
Bei der Gummibandligatur mit Gummiringen wird die Hämorrhoide mechanisch abgebunden worauf hin das abgebundene Gewebe abstirbt und schließlich abfällt.

Vorbeugung / Prävention Hämorrhoiden

Die beste Möglichkeit zur Vorbeugung von Hämorrhoiden besteht in einer ballaststoffreichen Ernährung. Beispielsweise Müsli, Obst, Vollkornbrot, und Weizenkleie sind gut geeignet um die Verdauung anzuregen und somit einer Verstopfung vorzubeugen.
Sie sollten darüber hinaus eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (mind. 2 Liter/ Tag) gewährleisten und so viel Bewegung integrieren, wie sie einrichten können. Manchmal ist eine Darmsanierung mit physiologischer Darmflora notwendig.

Außerdem sollten sie unbedingt darauf achten, beim Stuhlgang nicht zu stark zu pressen und sich entsprechend Zeit lassen. Wenn sie den Verdacht auf eine Hämorrhoidenerkrankung haben, sollten sie sich rechtzeitig behandeln lassen. Dann stellt die Behandlung meistens kein Problem dar und ist schnell in den Griff zu bekommen. Wenn sie zu lange warten, kann die Behandlung von Hämorrhoiden aber durchaus langwierig und äußerst unangenehm werden.

Bei uns werden sie in ruhiger Atmosphäre mit ausreichend Zeit untersucht und im Anschluss über eine geeignete Therapiemöglichkeit informiert. Entsprechende Ernährungs- und Bewegungshinweise erhalten sie auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren sie bitte dafür ein Termin in unsere Sprechstunde.