Migräne und chronische Kopfschmerzen – Therapie in Wiesbaden

Diagnostische Möglichkeiten bei der Migräne

In unsere Praxis in Wiesbaden wird bei chronischen Kopfschmerzen und Migräne ein sogenannter “Stoffwechselfunktionstest” durchgeführt. Dieser kann Regulationsstörungen in noch intakten Zellbereichen aufdecken sowie “Kommunikationsstörungen” zwischen einzelnen Organgruppen aufdecken.

In manchen Fällen sind Verspannungen die Ursachen von chronischen Kopfschmerzen. Hier führt eine intensive Befragung des Patienten und Untersuchung der umgebenden Muskelgruppen zu einer Befunderhebung.

Wie ist Migräne zu therapieren?

Aufgrund der im Stoffwechselfunktionsstest erhobenen Daten können Regulationsstörungen in Stoffwechselprozessen intakter Zellen aufgedeckt werden. Ebenso können Signalstörungen zwischen den Organen dargestellt werden. Mit naturheilkundlichen Methoden im Sinne einer Regulationsmedizin können wir diese Störungen auf sanftem Wege wieder harmonisieren. Geeignete Therapieformen sind hier die Orthomolekularmedizin (Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen, Pflanzennebenstoffen sowie Aminosäuren), kräutermedizinische Mittel, Homöopathie, Akupunktur, in manchen Fällen zur Reduzierung von Entzündungsgeschehen eine Entzündungshemmung und auch eine mikrobiologische Therapie. In einigen Fällen, insbesondere wenn muskuläre Verspannungen im Vordergrund stehen, kann eine Mesotherapie hilfreich sein. Bei der Mesotherapie werden verschiedene Wirkstoffe aus schulmedizinischer und natuheilkundlicher Richtung zu einem Cocktail gemixt, der am Ort des Geschehens mit Mikroinjektionen eingebracht wird. Dies kann zu einer verbesserten Durchblutungsstituation sowie zu einer Lösung muskulärer Verspannungen führen.

Diese begleitenden Therapiemaßnahmen aus dem naturheilkundlichen Sektor sind insbesondere zur Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzattacken geeignet und weniger im akuten Anfall. Manchmal findet man als eine Ursache der Kopfschmerzattacken Nahrungsmittelallergien von Typ III. Diese Nahrungsmittelallergien können Entzündungsprozesse im Körper anheizen. Werden diese Nahrungsmittel erkannt und weggelassen, reduzieren sich Entzündungsvorgänge. Ebenso kann damit auch die Häufigkeit von Kopfschmerzattacken gesenkt werden.

Ebenso wichtig sind jedoch nicht medikamentöse Strategien. So sind Verhaltensweisen zur Stressreduktion sehr wichtig, wie z.B. autogenes Training. Ein weiterer Faktor kann der Abfall von weiblichem Geschlechtshormon (Östrogen) sein. Wenn sich ein deutlicher Zusammenhang bei Frauen zwischen ihrer Migräne und der Periode und auch, in entsprechenden Laboruntersuchung, ein Abfall der Geschlechtshormonen feststellen lässt, ist eine Probebehandlung mit Hormongabe zu erwägen.

Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis in Wiesbaden zu naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten der Migräne und des chronischen Kopfschmerzes. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin bei uns.