Schwarzer Hautkrebs – Malignes Melanom

Entstehung des Melanoms – Schwarzer Hautkrebs

Hautkrebsvorsorge Wiesbaden Melanom

Melanom – Schwarzer Hautkrebs

Das maligne Melanom (Schwarzer Hautkrebs) entsteht aus Pigmentzellen der Haut. Demnach ist die Farbe meistens schwarz. Es gibt jedoch auch pigmentlose (helle) Varianten, die besonderes schwierig zu erkennen sind. Formen des Hautkrebses sind: knotige Formen, flache Formen und spezielle Melanome an Händen und Füßen, an den Schleimhäuten von Mund oder Darm oder sogar in den Augen. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Die Gefährlichkeit und Ausbreitung des schwarzen Hautkrebses nimmt mit der Tumordicke zu. Bei dünnen Melanomen unter 1mm Tumordicke ist die Gefahr einer Metastasierung sehr gering. Bei dicken Melanomen über 4mm dagegen ist ein höheres Risiko vorhanden. Die Zahl der Melanom-Patienten verdoppelt sich derzeit alle 10 Jahre. Über 2000 Menschen sterben jährlich daran.

Etwa 50% aller Melanome entstehen aus einem Muttermal, 50% wachsen aber auch auf scheinbar normaler Haut.

Neben der UV-Bestrahlung spielt die genetische Veranlagung des Menschen eine Rolle. Personen mit hellem Hauttyp, mit rötlichen oder blonden Haaren, mit Neigung zu Sommersprossen, oder einem malignen Melanom in der Familie, haben, je nach Kombination der Risikofaktoren, ein mehr als 100fach erhöhtes Risiko, im Verlauf ihres Lebens an einem malignem Melanom zu erkranken.

Verdacht Schwarzer Hautkrebs – was geschieht dann?

Bei Verdacht auf ein malignes Melanom werden auffällige Pigmentmale vom Hautarzt entfernt und feingeweblich untersucht. Bestätig sich der Verdacht, richtet sich die Behandlung des malignen Melanoms nach der Tumordicke. Wird ein malignes Melanom im Frühstadium entfernt, ist eine Heilung zu fast 100% möglich. Bei später entdeckten Tumoren sinken die Heilungsmöglichkeiten unter Umständen rapide ab. Wird ein malignes Melanom entdeckt, kann durch so genannte Tumormarker der Verlauf der Erkrankung beobachtet werden. Dabei spielen die Tumormarker S100ß und MIA sowie TKTL-1 bei der Verlaufsbeobachtung des Melanoms eine wichtige Rolle. Zur Früherkennung eines malignen Melanoms sind sie jedoch nicht geeignet. Denn diese Tumormarker können auch bei andere Organerkrankungen oder z.B. Rheuma erhöht sein.

Was kann ich selbst tun um einem malignen Melanom vorzubeugen?

Dysplastischer Nävus - Muttermal

Dysplastischer Nävus – “Muttermal/Leberfleck”

Vorbeugung ist das beste Mittel gegen jegliche Art von Krebs. Um sich selbst und seine Kinder zu schützen, sollte vor jeder unnötigen und vermeidbaren Sonnenbestrahlung, insbesondere vor Sonnenbränden gewarnt werden. Untersuchen Sie sich 1mal im Monat bei hellem Licht vor einem Spiegel selbst. Hinweise zur Untersuchung ersehen Sie unter dem Punkt “Hautvorsorge”. Bei jeder Änderung eines Muttermals, insbesondere bei Größenwachstum, Blutung, Juckreiz oder Schmerzen sollten Sie unverzüglich einen Hautarzt aufsuchen. Gehen Sie beim geringsten Verdacht sofort zum Hautarzt. Nehmen Sie einmal im Jahr eine Hautvorsorgeuntersuchung bei Ihrem Hautarzt vor.

Behandlungsmöglichkeiten beim malignen Melanom

Die beste Behandlung besteht darin, den Tumor möglichst frühzeitig in großem Abstand in gesunder Haut herauszuschneiden. Wir führen diese Operation ambulant in unserer Praxis in Wiesbaden durch. Die entfernten Pigmentmale werden zu einem spezialisierten Dermato-Histologen geschickt und feingeweblich untersucht. Im Anschluss kann ich Ihnen sicher sagen, ob es Krebs war und welches Stadium vorliegt, ob alles bösartige Gewebe entfernt wurde und welche Nachuntersuchungen ggf. notwendig sind. Manchmal muss eine Nachoperation mit einem größeren Sichheitsabstand vorgenommen werden. Dies richtet sich nach der Größe des malignen Melanoms.

Zur Vorbeugung gegen erneute Entstehung eines malignen Melanoms oder von Tochtergeschwülsten besteht die Möglichkeit, nach der Operation eine naturheilkundliche Nachbehandlung durchzuführen. Ich berate Sie dazu gerne in meiner Praxis in Wiesbaden.

 

Wir hoffen, dass diese Informationen Ihre Fragen zum malignen Melanom beantwortet haben. Individuelle Beratungen im Internet sind leider nicht erlaubt. Bitte vereinbaren Sie ggf. einen Sprechstunden-Termin in unserer Praxis.