Durchblutungsstörungen

Wie enstehen Durchblutungsstörungen?

Eine Blutader besteht aus mehreren Hüllschichten. Die Media- und Intimaschicht ist insbesondere betroffen, indem eine Schädigung zu einer Verdickung der Schicht führt. Früher wurde davon ausgegangen, dass “Cholesterin Plaques” oder Calcium eine Rolle spielen, heute weis man, dass Stoffwechselveränderungen zu Radikalbildung und zu einer Veränderung der Stickoxidbildung in den Zellschichten führen und damit zu Veränderungen in Richtung der Artherosklerose durch Entzündungsprozesse.  Schwermetallbelastung steigert die Bildung von freien Radikalen enorm.

Welche Erkrankungen treten auf?

Durchblutungsstörungen, Mikroangiopathie, Periphere Verschlusskrankheit – pAVK, KHK, Stenosen,  Herzinfarkt, Gehirninfarkt,

Welche Parameter sollte man vorher messen?

hs CRP, Homocystein, Fibrinogen, Ferritin, Blutzucker,  oxidativen und nitrosativen Streß, Schwermetalle,  pH Wert, Mineralstoffe im Vollblut, Kreatinin, rotes und weißes Blutbild, Leberwerte, Harnstoff, HbA1c, Metall Ausleitungstest  ggfs auch: ADMA, Cholesterin Unterfraktionen, LpA,

Wie behandelt man?

Hier kommt die EDTA Chelat Therapie zum Einsatz, manchmal in Kombination mit der Vita balance Kur (Phosphatidylcholin). Sie bindet Schwermetalle und leitet sie aus, die Entzündung wird vermindert, die Regeneration der Zellschichten wird eingeleitet. Eine Verminderung der Intima-Media-Dicke kann per Ultraschall nachgewiesen werden. Es kommt zu einer Verbesserung des Zuckerstoffwechseln bei Diabetikern und zu einer Verbesserung der Stabilität arteriosklerotischer Plaques. Auch nach Myokardinfarkt oder Bypass Operation hilft die Therapie zur Stabilisierung.

Initial werden 30 Infusionen (2x/Woche) verabreicht.

Welche Erkrankungen können noch mit der EDTA Chelat Therapie behandelt werden?

MS, Tinnitus, Augenerkrankungen, Krebs, PcP, Potenzstörungen, Sklerodermie, Diabetes, Autoimmunerkrankungen

Wann kann diese Methode nicht angewendet werden?

Bei schwerer Niereninsuffizienz, in der Schwangerschaft, bei schwerer Herzinsuffizienz, bei akutem Infekt, bei Gerinnungsveränderungen