Klinische Metalltoxikologie – Ausleitung von Schwermetallen

Welche Chelattherapien zur Ausleitung von Schwermetallen gibt es?

Je nachdem welche Schwermetalle beim Ausleitungstest gefunden werden, können DMPS, DMSA, EDTA und DTPA eingesetzt werden. Überwiegend kommen Infusionen zum Einsatz.

Welche Schwermetalle sind problematisch?

Insbesondere Quecksilber, Blei und Kadmium sind sehr toxisch. Aber auch Aluminium, Arsen, Nickel, Zinn, Palladium, Platin, Titan und Lithium können problematisch sein. Nach Kontrastmitteluntersuchungen kann auch Gadolinium zum Problem werden.

Welche Symptome und Erkrankungen können durch Schwermetalle ausgelößt werden?

Störung des Zellstoffwechsels und dadurch: verminderte Belastbarkeit, kognitive Defizite “Gehirnsmog”, extrem lange Regenerationssphasen, Aktivitäten des täglichen Lebens gestalten sich zunehmend schwerer, Erschöpfung, Herzrhythmusstörungen und Sehstörungen

Es kommt zu Haarausfall, Allergien, Auoimmunerkrankungen, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, hirnorganische Störungen, Depression, Fertilitätsstörungen, Fehlgeburten bis hin zu Stoffwechselstörungen (Diabetes etc.) und Krebs

Wo kommen Schwermetalle vor?

Nahrungsmittel, Zahnfüllstoffe, Rauchen,Medikamente, Arzneimittel (chinesisch, ayurvedisch bei nicht kontrollierter Quailität), Implantate, Feinstaub, Kosmetika, Keramik, Gewehrmunition, Schmuck, Bergbau, Bleiverarbeitende Industrie (Batterien, Lacke, Lötmittel),Obst- Gartenbau, Forst, Elektriker, Druckereien, Glasindustrie, Chemische Industrie, Zahnpasta (Zinn), Müllverbrennung, Tapeten, Holzschutzmittel, Flammschutzmittel

Wie werden Schwermetalle aufgenommen?

Über Resorption ( Haut, Schleimhaut, Darm, Lunge), Injektion, Infusion oder Implantation werden sie vorübergehend an Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und Plasmaeiweiß gebunden und gelangen dann  in Organe und Gewebe (auch Gehirn). Diaplanzentar auch auf Ungeborene.

Wie werden Schwermetalle nachgewiesen?

Im Blut sind Schwermetalle oft nur einige Tage oder Wochen nachweisbar. Deshalb muss ein Ausleitungstest durchgeführt werden, der über Chelate Schwermetalle bindet und nierengängig macht. Im Urin sind die Schwermetalle dann nachweisbar.